03. September 2010, 14:47:21
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Autor Thema: Soviele tipps und tricks  (Gelesen 1052 mal)
Lliria Byington
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« am: 30. Oktober 2009, 19:44:22 »

Hallo Leute,

hätte mal ne Frage. Ich studiere zur Zeit einige Fotobücher. Hab aber festgestellt, wenn man auf alles achten soll, bekomm ich am Ende kaum noch ein nützliches foto zustande. Also mir fällt es dann schwer, ein Foto nach den ganzen Gesichtspunkten machen zu können. Kann mir da mal jemand helfen dazu?!?!

Vielleicht sollte man alle möglichen Gestaltungsrichtlininen im Kopf haben und dann immer was aussuchen, was für die gegebene Bildsituation nützlich ist?!

Gruß Lliria
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Rainer Hey
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« Antworten #1 am: 30. Oktober 2009, 21:44:13 »

Das ist wie Fahrradfahren: wenn du beim Fahren überlegst, was du tun mußt, um nicht umzufallen, liegst du ganz schnell auf der Schn***e.
D.h. gute Fotos enststehen, wenn der Fotograf das Bild schon vor dem Auslösen im Kopf hat und über Gestaltungsrichtlinien nicht mehr nachdenken muß. Vor dem Auslösen steht der Prozess des Sehens. Man sieht nur das (richtig), was man auch kennt und man kennt nur das, wofür man sich auch interessiert. D.h. du mußt irgendeine Beziehung zu dem Motiv haben. Wichtig ist auch zu wissen, was man mit dem Bild erreichen will.

Lies mal das dazu:

http://www.oih.rwth-aachen.de/AGs/FOTOAG/feininger.html

Absehen davon wirkt ein Bild manchmal erst dann, wenn man bewußt die alten Regeln bricht. Es kommt nicht darauf an, dass das Foto einem Buchautor gefällt. Ein Foto muss auffallen, um beachtet zu werden - und das klappt manchmal (nicht immer) besser, wenn man gegen den Strom schwimmt.

Du kommst nur weiter, wenn du fotografierst, versuchst deinen Stil zu finden und deine Bilder mit anderen diskutierst. Die Verwandschaft taugt dafür wenig, viele Fotocommunities auch nicht, weil es in ein gegenseitiges Lobhudeln ausartet.

Eine andere Herangehensweise ist, sich Bildbände anzusehen, die dich ansprechen und dann bei jedem Bild zu überlegen, WARUM es dich anspricht. Beleuchtung, Bildausschnitt, Arrangement etc.

Wenn du willst, schaue ich mir das ein oder andere Bild an. Ich bin auch im Forum http://www.foto-faq.de/forum/index.php zu erreichen, wo Bilder hochgeladen werden können. Vielleicht gefällt dir ja dort der Umgangston.

Ich bin jetzt nicht auf die technische Seite eingegangen. Das Wissen um Belichtungszeit, Blende, Brennweite etc. ist reines Handwerkszeug; das sollte man natürlich beherrschen.

Gruß

Rainer
« Letzte Änderung: 31. Oktober 2009, 10:27:36 von Rainer Hey » Gespeichert
Lliria Byington
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« Antworten #2 am: 31. Oktober 2009, 22:42:24 »

Hallo Rainer,

ja ich studier zur Zeit paar Gestaltungsbücher, sind nicht schlecht :-). Deshalb war meine Frage. Aber ich schau mich regelmässig um bei den Best of von Focus und versuch da bissl was zu  lernen von denen. Leider schreiben sie auch nie hin, was die so eingesetzt haben *smile*.

Ich selbst bin in einem Fotografieforum auch, hab auch schon einige superschöne fotos hinbekommen (gestaltungstechnisch aber technisch selbeR?!). Naja. Wie merkt man denn das man seinen eigenen Stil gefunden hat? Ich hab mich schon auf einen bestimmten Bereich spezialisiert.

Liebe Grüsse Lliria.
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Rainer Hey
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« Antworten #3 am: 01. November 2009, 00:19:32 »

Wie merkt man denn das man seinen eigenen Stil gefunden hat?

Ganz einfach: wenn andere aus einem Stapel Bilder deine Bilder dir zuordnen können, ohne dass sie signiert sind.
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Lliria Byington
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« Antworten #4 am: 01. November 2009, 08:49:24 »

Ja klar, einen Fotografen kannte ich, dem ich seine Bilder aus 100en zuordnen könnte.

Gruß Lliria
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